Trendstoff Samt

Material mit Kuschelfaktor

Blaues Samtkissen
© Shutterstock.com/Bartosz Budrewicz

In Zeiten, wo Einkuscheln und Geborgenheit, das sogenannte Cocooning, unser Wohnen stark beeinflussen, ist ein Material natürlich immer dabei: flauschiger Samt. Einst als zu vornehm verpönt – schließlich war er früher nur dem Adel oder gar Königen vorbehalten –, fügt sich der herrlich weiche Stoff heute problemlos als Kissen, Vorhang oder Möbelüberzug in ein modernes Ambiente ein.

Herkunft und Pflege

Der Name Samt leitet sich vom griechischen Wort „hexaminos“ ab, was übersetzt so viel wie sechsfädrig bedeutet. Der eingearbeitete Fadenflor verleiht dem Gewebe seine weiche Oberfläche. Früher wurde Samt rein aus Seide gewebt. Heute verwendet man überwiegend Baumwolle oder synthetische Fasern, die den Stoff pflegeleichter machen. Reinigen sollte man Samtstoffe am besten nur mit einer Kleiderbürste oder vorsichtig mit der kleinen Staubsaugerbürste. Größere Verschmutzungen lassen sich mit speziellen Polstershampoos entfernen.

Täuschend echt

Samtsessel auf Teppich, ©daheim.de
© daheim.de

Ebenfalls beliebt, vor allem für größere, ist eine Oberfläche aus Velours. Streng genommen ist dies nur die französische Bezeichnung für Samt, jedoch ist das Material, das wir als Velours kennen, aufgrund seiner etwas längeren Fasern noch ein wenig weicher als das Original. Doch egal ob echter Samt oder Samtoptik in Form von Velours: Mit beiden Stoffen ziehen Glamour und edle Opulenz in unser Zuhause ein, die garantiert zum Kuscheln einladen.

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