Pflanzen für drinnen: Urban Jungle

Grüne Mitbewohner

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Zimmerpflanzen sind die grüne Seele des Hauses. Neuerdings bewirken sie aber noch viel mehr: Der Wohntrend Urban Jungle holt die wilde Natur in seiner ursprünglichsten Form in unser Heim und stillt zugleich die Sehnsucht nach Reisen in exotische Länder.

Kleine Oasen

Großstadt-Dschungel lautet die deutsche Übersetzung für den englischen Begriff Urban Jungle – und genau dort wurde dieser Trend auch geboren. Mangels eigener Gärten oder großer Balkone haben findige Großstädter einfach damit begonnen sich mehr und mehr Pflanzen in die eigenen vier Wände zu holen. Einst unscheinbares Beiwerk jeder Deko, werden die grünen Gewächse nun zum Mittelpunkt im Raum. Der kreative Dschungel-Look im Wohnzimmer sorgt darüber hinaus für einen Hauch von Urlaubs-Feeling daheim.

Sessel
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Naturnahe Deko

Kissen mit Flamingo und Sisalteppich

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Der ausgefallene Mix bezieht sich beim Urban Jungle nicht nur auf die Pflanzen selbst. Auch für die übrigen Dekorationen gilt: Je exotischer, desto besser. Besonders gefragt sind dabei Wasserhyazinthen-Pflanzkübel, hängende Blumentöpfe aus Kokosfasern oder auch Sisalteppiche. All diese Naturmaterialen tragen dazu bei, dass der Look authentisch erscheint. Florale Tapetenmuster, am liebsten mit schlichten Blättern, prägen diesen Trend ebenso wie Wandbilder mit exotischen Früchten, Heimtextilien mit wilden Tieren oder kleine Holzfiguren. Geflochtene (Outdoor-)Möbel aus Rattan oder Polyrattan, aber auch der Acapulco Chair, ein absoluter Designklassiker, machen diesen Stil aus Möbelsicht perfekt.

Grüne Lieblinge

Kakteen
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Bild mit Kakteen
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Auch schicke Wandverzierungen wie ein Kaktus-Bild unterstreichen diesen originellen Stil. Für natürliches Grün sorgen verschiedene Pflanzen, egal ob im schlichten Übertopf, im Glas auf der Fensterbank oder in der trendigen Blumenampel. Diese Arten eignen sich hervorragend für die trendige Urban-Jungle-Deko zu Hause:

Farn (Polypodiopsida): Das anspruchslose Gartengewächs hat seinen Verbreitungsschwerpunkt zwar in den Tropen, fühlt sich aber auch im Wohn- oder Badezimmer sehr wohl.

Fensterblatt (Monstera deliciosa): Die Blätter der Zimmerpflanze sind auch ein beliebtes Motiv für Tapeten und Heimtextilien.

Geigenfeige (Ficus lyrata): Der üppig wachsende Baum erzeugt mit seinen dichten Blättern ein wahres Dickicht im Raum.

Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia): Die aus dem Südosten Afrikas stammende Blattschmuckpflanze verzeiht mangelndes Gießen und wird daher gerne auch in gewerblichen Räumen wie Arztpraxen und Büros eingesetzt.

Goldfruchtpalme (Chrysalidocarpus lutescens): Die wohl beliebteste Zimmerpalme mit Herkunft Madagaskar ist bereits seit Jahrzehnten ein gern gesehener Gast in der Wohnung.

Kakteengewächse (Cactaceae): Der Kaktus im Glas gehört zu den aktuellen Deko-Trends in diesem Jahr und fühlt sich vor allem auf der Fensterbank, also in Lichtnähe, recht wohl.

Rutenkaktus (Rhipsalis cereuscula): Obwohl er durchaus zur Familie gehört, erinnern die sprossenartigen grünen Zweige des „Korallenkaktus“ genannten Gewächses auf den ersten Blick gar nicht an die stacheligen kleinen Freunde.

Pfannkuchenpflanze (Pilea Peperomiodes): Mit ihren kleinen runden Tellerblättern ist die niedliche und absolut pflegeleichte Grünpflanze derzeit unser Top-Favorit.

Sukkulenten (von latein. suculentus = saftvoll): Die zu den Agavengewächsen gehörenden Zierpflanzen gibt es in unterschiedlichen Grün- und Rottönen, weshalb sie sich für Dekorationen im Haus besonders gut eignet.

Zebrakraut (Tradescantia zebrina): Einst als „Omapflanze“ verpönt, feiert die Zimmerpflanze mit den weißen, silbrigen oder rötlichen Streifen gerade wieder ein Comeback, vor allem in Blumenampeln.

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