4 Tipps fürs Ausmisten

Neuen Platz schaffen

Ordentliche Schrankwand
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Minimalistisches Wohnen ist zur Zeit in aller Munde. Wer nicht gleich ganz so weit gehen will, aber dennoch das Bedürfnis nach mehr Platz und Ruhe in den eigenen vier Wänden hat, sollte mal wieder ordentlich Ausmisten. Am Ende wird man mit neuem Raum belohnt.

Allein die Frage nach dem ersten Schritt bereitet dir Kopfzerbrechen? Mit unseren 4 Tipps geht’s leichter!

1. Schritt für Schritt ausmisten

Ausmisten ist anstrengend! Der größte Fehler, den du daher machen kannst, ist es, dir zu viel auf einmal vorzunehmen. Auf halber Strecke verlässt dich die Motivation und am Ende des Tages bist du fertig mit den Nerven. Sinnvoller ist es, das Ausmisten auf mehrere Tage aufzuteilen und dir an diesen entweder ein Zeitlimit zu setzen (nicht mehr als ein paar Stunden am Tag) oder dir einen Raum – oder auch nur einen Schrank oder eine Schublade – vorzunehmen. Das macht es einfacher, die Laune leidet nicht und danach bleibt noch genug Zeit, um dich selbst zu belohnen.

Chaotischer Kleiderschrank
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2. Hinterfragen

Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten und der Schreibtisch biegt sich schon unter der Stift- und Papierlast? Dann wird es Zeit, dir  selbst ein paar wichtige Fragen zu stellen. Und diese vor allem auch ehrlich zu beantworten.

Wie oft wird ein vermeintlich wichtiges Teil tatsächlich benutzt? Wenn du jetzt umziehen würdest, würde das Teil mitkommen? Und: Würdest du eine bestimmte Sache wieder kaufen?

  • Es gilt die folgende Devise: Bei Alltagskleidung kann und sollte alles, was du seit einem Jahr nicht mehr getragen hast, weg. Ausnahme sind natürlich Stücke mit emotionalem Wert.
  • Gerade in der Küche und im Bad können Teile, die du nicht täglich brauchst, getrost im Schrank verstaut werden und sollten keinen festen Platz auf den offenen Flächen wegnehmen. Der Toaster kommt maximal einmal im Monat zum Einsatz? Runter von der Arbeitsfläche!
  • Bei Lebensmitteln, Medikamenten und Kosmetika lohnt der Blick aufs Haltbarkeitsdatum – die Gesichtsmaske, die seit einem Jahr abgelaufen ist, würde nicht mehr mit in eine neue Wohnung ziehen und sollte deshalb auch in der aktuellen keinen Platz verschwenden.
  • Es hilft, beim Ausmisten stets vier Kategorien im Hinterkopf zu haben, auf Basis derer du jedes Stück bewertest: Behalten, Wegschmeißen, Verschenken und Verkaufen.

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3. Ordnen und Verstauen

  • Gerade im Home Office lohnt sich die Investition in Ordner, Zeitschriftensammler und Klarsichtfolien, um den Schreibtisch frei von Unterlagen zu halten, die du nur gelegentlich benötigst. Wer klare Gedanken fassen will, braucht aufgeräumte Flächen!
  • Auch flache Boxen sind Gold wert, um neuen Platz im Schrank zu schaffen. Die Skikleidung, die nur einmal im Jahr benötigt wird, kann getrost unter dem Bett verstaut werden. Dinge, die selten verwendet werden, aber dennoch nicht entrümpelt werden können, dürfen geordnet in schönen Kisten in Schränke und Regale einziehen.
  • Es hilft, Ordner und Kisten beispielsweise mit einem Labelmaker zu beschriften – sieht schön aus und erspart unnötige Sucherei. Wenn alles seinen Platz hat – vom Schlüsselbund bis hin zur Spielesammlung – bleibt es auch für die Zukunft einfacher, die Ordnung beizubehalten.
Kisten
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4. Vorfreude auf neuen Platz

Es fällt dir schwer, dich auch nur zum Ausmisten einer Schublade zu überwinden? Wenn die Belohnungstaktik aus Tipp 1 nicht greift, bleibt nur noch, dich fest am Endergebnis zu orientieren. Die Umgebung hat immer eine direkte Auswirkung auf die Stimmung. Wenn sich beispielsweise ungeöffnete Briefe neben der Eingangstür stapeln, ist es kaum verwunderlich, dass die Gedanken nicht zur Ruhe kommen. Es gilt also, dich auf das Endergebnis und die entspannte Atmosphäre in den eigenen vier Wänden zu freuen. Und anzufangen – selbst wenn es  erst mal nur fünf Minuten und ein Stapeln ungeöffneter Briefe sind. Am Ende wartet ein Daheim auf dich, das sich anfühlt wie neu.

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