Meine neue Wohlfühl-Oase: Yoga-Bereich

Das kleine, aber feine Yoga-Paradies

Buddha mit Kerzen
© daheim.de

Tief ein- und ausatmen, den Stress außen vor lassen und abtauchen in den herabschauenden Hund oder die Kobra: Wer gerne Yoga praktiziert, weiß um die wohltuende Wirkung, die die indische Lehre auf Geist und Körper hat. Regelmäßig durchgeführte Asanas (so heißen die Übungen im Fachjargon) steigern das Wohlbefinden und können uns helfen, den anstrengenden Alltag besser zu meistern. Das funktioniert übrigens auch super zuhause! Dazu musst du nicht mal dein eigenes Yoga-Studio eröffnen: Es reicht, wenn du für dich selbst eine gemütliche Ecke einrichtest, in der du deine Übungen in aller Ruhe und in deinem ganz persönlichen Tempo ausführen kannst. Diesen Bereich kannst du beispielsweise auch mit einem Paravent oder Raumtrenner abteilen. Was du sonst noch für deine neue Wohlfühl-Oase benötigst und beachten solltest, erfährst du hier.

Yoga-Altar: Ganz easy selbst gezaubert

Optimal ist natürlich ein eigener Raum, in dem du Yoga praktizieren kannst, aber auch eine 2,5 mal 3 Meter große Ecke im Wohn- oder Schlafzimmer reicht völlig aus. Das Grundprinzip ist in jedem Fall das gleiche: Dein Yoga-Bereich sollte lärmgeschützt und nur für dich da sein, und du solltest nicht jedes Mal alle möglichen Sachen auf- und abbauen müssen – abgesehen von der Yoga-Matte, aber die ist ja nun wirklich schnell verstaut. Eine schöne Idee ist beispielsweise ein kleiner Yoga-Altar, dessen Anblick dich gleich in deine Entspannungswelt abtauchen lässt. Dafür brauchst du:

  • ein Bild von deinem Lieblings-Mantra oder -Yogi
  • frische Blumen, zum Beispiel schwimmend in einer Wasserschale
  • Kristalle
  • eine Gebetskette (Mala)
  • eine kleine indische Statue, beispielsweise Buddha oder Ganesha
  • Räucherstäbchen oder eine Duftlampe

Selbstverständlich kannst du alles beliebig variieren, keiner der oben genannten Posten ist ein Muss.

 

© Maria Bocharova/Shutterstock

Wenig Schnickschnack, schöne Aussicht

Und was ist noch wichtig? Der Ausblick natürlich! Ideal wäre es, wenn du deine Yogamatte auf ein Fenster ausrichten könntest, durch das du einen schönen Blick ins Grüne hast. Geht das nicht, tut es auch ein Wandbehang, eine Foto-Tapete oder einfach eine Wand, die in einer dezenten Farbe gestrichen wurde. Der Blick auf deinen Yoga-Altar kommt hier natürlich auch in Frage. Wichtig: die Wände im Yoga-Bereich sollten nicht zu viel geschmückt werden, weil dich das sonst ablenkt. Sollte es kein Fenster in der Nähe geben, ist eine gute Beleuchtung natürlich ein Muss. Salzkristall-Lampen, Laternen, indirektes Licht und natürlich Kerzen sorgen für eine angenehme Stimmung. Tagsüber kannst du auch mithilfe von Spiegeln mehr Licht in deine Wohlfühl-Oase bringen. Falls Du während der Asanas gerne Musik hören möchtest, solltest du vorab für die musikalische Untermalung sorgen. Eventuell macht auch eine Uhr Sinn, damit du die Zeit nicht aus den Augen verlierst. Zudem ist ein angenehmer Duft eine echte Wohltat beim Yoga: Eine Duftlampe mit deinem liebsten ätherischen Öl (Lavendel ist DER Klassiker) könnte da schnell zu deinem Lieblingsstück werden.

Optimales Wohlfühl-Klima

Ganz wichtig ist die Raumtemperatur: Sie sollte zwischen 22 und 25 Grad Celsius liegen, damit du dich so richtig wohlfühlen kannst. Ein Fliesenboden ist übrigens eher suboptimal für die Yoga-Ecke, wenn es draußen nicht gerade 35 Grad hat. Dann lieber noch einen Teppich unterlegen, damit du nicht auskühlst. Lass vor der Yoga-Session noch ordentlich frische Luft in den Raum, das gibt eine Extraportion Energie! Und wo wir schon dabei sind: Auch das Raumklima sollte stimmen. Hol dir – wenn möglich – ein paar schöne Grünpflanzen in deinen Yoga-Bereich. Das Beste daran: Bei Balance-Übungen kannst du dir im Blätterwald einen guten Fixierpunkt suchen! Hilfsmittel wie deine Yoga-Blöcke, einen Gurt und vielleicht ein Meditationskissen sollten griffbereit in der Nähe liegen, ebenso wie eine leichte Baumwolldecke für die Schluss-Entspannung (Shavasana).

Frau in gelbem Anzug beim Yoga
©Olena Yakobchuk/Shutterstock

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