Meine neue Wohlfühl-Oase: das Bad

Home-Spa statt Nasszelle

Bad in Weiß und Rosa
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Das Badezimmer ist weit mehr als der Raum, in dem man sich morgens für den Tag fertigmacht und abends aufs Schlafengehen vorbereitet. Es ist eine Oase der Ruhe und eine Kraftquelle, in der wir Energie für den Alltag tanken. Das Bad in deinem neuen Daheim erfüllt diese Funktion noch nicht? Macht nichts, denn mit diesen Tipps wird jedes Bad – ob groß oder klein – zum heimischen Wellnessbereich.

Licht als Wohlfühl-Faktor

Wie in jedem Raum sind auch im Badezimmer die Lichtverhältnisse ein entscheidender Faktor. Zum einen ist es wichtig, eine gute Beleuchtung für die tägliche Pflegeroutine zu schaffen, zum anderen sollte das Licht nicht zu weiß bzw. kühl sein, um eine wohnliche Atmosphäre zu erzeugen. Ideal sind mehrere Lichtquellen mit unterschiedlicher Farbtemperatur und Helligkeit an verschiedenen Punkten des Raumes, zum Beispiel helles und intensives Licht zur Beleuchtung eines großen Spiegels, eine zusätzliche Deckenlampe und einige indirekte Lichtquellen wie Deckenfluter oder Wandleuchten, die warmes Licht und eine wohlige Stimmung verbreiten.

Punktuelle Beleuchtung im Bad
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Ordnung im Bad wirkt entspannend

Nicht nur bei begrenzten Platzverhältnissen ist es ratsam, Ordnung zu halten. Denn Unordnung kann ein nicht zu unterschätzender Stressfaktor sein. Wer nicht zu denjenigen gehört, die bereits beim Anblick herumliegender nasser Handtücher, Kleider und Kosmetikutensilien Schnappatmung bekommen, merkt spätestens unter morgendlichem Zeitdruck, wie aufreibend es sein kann, Dinge nicht dort zu finden, wo man sie vermutet oder erst einen Stapel durchwühlen zu müssen. Stauraum heißt die Lösung dieses Problems: Eine Mischung aus offenen und geschlossenen Regalen, Schränken und Kommoden bietet zugleich die Möglichkeit, Unansehnliches versteckt aufzubewahren und Dekoratives hübsch arrangiert zu zeigen. Kleinkram wird in großen Schubladen mit praktischen Organizern übersichtlich und griffbereit verstaut.

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Weiße Badezimmer aufwerten

Weiße Bäder wirken schnell steril und langweilig, bieten aber auch jede Menge Gestaltungsspielraum. Die Möglichkeiten in einer Mietwohnung sind zwar meist begrenzt, doch mit Mobiliar, Accessoires und Wandfarbe lässt sich einiges erreichen. Reicht der Fliesenspiegel im Bad nicht bis zur Decke, sorgt ein Anstrich in der Lieblingsfarbe für Individualität und Abwechslung. Accessoires und Textilien können dann farblich abgestimmt werden – Ton in Ton sollte man allerdings vermeiden, das überfordert schnell. Modern und im angesagten Scandi-Look präsentiert sich das Bad in schwarz-weißem Kontrast. Geeignete Zimmerpflanzen setzen nicht nur farblich Akzente, sondern tragen auch zu einem angenehmen Ambiente bei.

Bad in Schwarz und Weiß
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Pflanzen für ein besseres Klima im Bad

Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima, das ist längst bekannt. Diese Wirkung kann man sich auch im Bad zunutze machen, zumal die dekorativen Gewächse auch hübsch anzusehen sind und zur Entspannung beitragen. Fensterloses Badezimmer? Das heißt nicht, dass du auf echte Pflanzen verzichten musst: Einblatt, Schusterpalme und Glücksfeder gedeihen auch bei wenig Licht und Wasser. Wer allerdings auf Nummer sicher gehen möchte, kann seinen grünen Mitbewohnern eine Vollspektrum-Tageslichtlampe gönnen – die übrigens auch auf Menschen vitalisierend wirkt. Flamingoblume, Bogenhanf, Fensterblatt oder Guzmania benötigen mehr Licht und mögen Wärme sowie eine höhere Luftfeuchtigkeit. Sie eignen sich deshalb ausgezeichnet für ein helles Bad und Raumtemperaturen zwischen 20 und 30 Grad.

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Bäder wohnlich gestalten

Oberflächen in Holz-Optik, dunkle Farbtöne, rustikale Steinwände, Grünpflanzen, dekorative Accessoires und Badteppiche im Woll-Look – was für Wohnräume gilt, macht auch Badezimmer gemütlich und trägt so zum täglichen Wohlbefinden bei. Bei der Deko und offenen Regalen sollte man sich lediglich in Erinnerung rufen, dass Handtücher und Co. für jede Menge Staub sorgen und alles, was man aufstellt, auch abgestaubt werden will. Bücher, Zeitschriften und Co. solltest du außerdem nach dem Entspannungsbad wieder aufräumen und besser woanders aufbewahren, da sie durch die hohe Luftfeuchtigkeit auf Dauer kaputtgehen.

wohnliches-bad-mit-holz-und-textilien
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5 Tipps für kleine Bäder

  • Stauraum schaffen: Hochschränke, Spiegelschränke mit Aufbewahrung, Waschbeckenunterschränke mit geringerer Tiefe für schmale Räume oder mehrere Regalböden übereinander an der Wand befestigt zur Aufbewahrung von Handtüchern sind effektive Helfer im Kampf gegen den Platzmangel.
  • Praktisch denken: Unter- und Hochschränke, die ohne Beine an der Wand befestigt werden, ermöglichen eine bessere Reinigung kleiner Flächen. Abstellflächen werden zur Aufbewahrung genutzt, Deko wie Zimmerpflanzen hängt beispielsweise in praktischen Blumenampeln platzsparend von der Decke.
  • Licht maximieren: Große Spiegelflächen reflektieren einfallendes Tageslicht oder andere Lichtquellen und sorgen so auch in kleinen Bädern für wohnliche Helligkeit.
  • Mit Bedacht fliesen: Fliesenspiegel, die maximal auf halber Raumhöhe enden, wirken luftiger und moderner. Großformatige Fliesen bedeuten weniger Fugen – das beruhigt kleine Räume optisch.
  • Flexible Möbel: Rollregale, Servierwagen, Klapphocker, Handtuchleitern und Co. lassen sich bei Bedarf einfach aufräumen oder beiseiteschieben und sorgen so für flexiblen Stauraum.
Kleines Bad mit Wanne
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