Günstig einrichten: Mein neuer Kleiderschrank

Traum-Schrank trotz Mini-Budget

Weißer Schwebetürenschrank im Schlafzimmer
© daheim.de

Er ist das Herzstück jedes Schlafzimmers und verwahrt die gesammelten textilen Schätze einer Frau: der Kleiderschrank. Wer nicht das Glück hat, ein begehbares Modell oder gar ein ganzes Ankleidezimmer sein Eigen nennen zu dürfen, kommt um das massive Möbel nicht herum. Beim Umzug in ein neues Daheim stellt der Kleiderschrank seine Besitzer dann nicht selten vor größere Herausforderungen – wer kann, lässt sich das gute Stück am besten vom Nachmieter ablösen und investiert das so verdiente Geld gleich in einen neuen. Und der muss auch gar nicht mal viel kosten, um alle Anforderungen an Optik und Funktionalität zu erfüllen.

günstiger Basic-Kleiderschrank in Holzoptik
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Günstige Materialien in hochwertiger Optik

Der Unterschied zwischen preisgünstigen Kleiderschränken und hochpreisigen Modellen liegt meist vor allem im Material. Wer sich zum Beispiel Korpus und/oder Fronten aus massivem Holz wünscht, wird etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. Dabei verleihen heute hochwertige Dekorfolien in den verschiedensten Farben und Musterungen auch Werkstoffen wie MDF oder Spanplatte je nach Wunsch beispielsweise ein elegantes, rustikales, romantisches oder modernes Aussehen, sodass man aus einer großen Produktvielfalt zu erschwinglichen Preisen wählen kann. So ist ein schlichter, schmaler Drehtürenschrank, der sich in viele unterschiedliche Wohnstile harmonisch integrieren lässt, schon ab ca. 50 Euro zu haben, Schwebetürenschränke mit mehr Stauraum ab ca. 150 Euro.

Zweifarbiger Schiebetürenschrank
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Höhe, Breite, Tiefe: Erst planen, dann kaufen

Um ein böses Erwachen zu verhindern, ist das genaue Messen des vorhandenen Platzes unverzichtbar. Dabei ist nicht nur die Breite des neuen Kleiderschrankes entscheidend, sondern auch die Höhe – denn Deckenhöhen sind ebenso wenig einheitlich wie Schrankhöhen. Wenn du insgesamt wenig Platz zur Verfügung hast, solltest du auch auf die Tiefe achten und prüfen, ob sich alle Zimmer- und Schranktüren später auch problemlos öffnen lassen. Schranktiefen bewegen sich meist zwischen 50 und 70 Zentimetern, Schrankhöhen häufig zwischen 190 und 230 Zentimetern. Die größte Variabilität bietet die Breite, bei manchen Modellen lassen sich einzelne Segmente auch nach Wunsch und Platzbedarf zusammenstellen.

Auch unterschiedliche Türvarianten können für den Platzbedarf relevant sein. Bei schmalen Schränken sind Drehtüren die bessere Wahl, während bei breiteren Modellen mit weniger Platz in der Tiefe Schwebetüren praktisch sind. Diese laufen kopfseitig auf Schienen, sodass man sie auch bei einem geringen Abstand zwischen Schrank und Bett einfach durch Hin- und Herschieben öffnen und schließen kann.

kleiderschrank-mit-drehtueren-und-schubladen-in-weisser-hochglanzoptik
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Durchdachte Inneneinrichtung für maximalen Stauraum

Der größte Kleiderschrank ist nicht viel Wert ohne die passende Innenausstattung, denn der Platz will klug genutzt werden, um Chaos im Schrank zu vermeiden. Wenn die Größe des Raumes nicht ausreicht, um zusätzlich Kommoden oder ein Regal zu platzieren, ist es sinnvoll, einen Schrank mit integrierten Schubladen für Socken, Unterwäsche, Gürtel und Co. zu wählen. Eine Kleiderstange sollte außerdem keinesfalls fehlen, denn Kleider, Blusen und Röcke sind so weniger anfällig für Knitterfalten und nehmen außerdem weniger Platz in Anspruch. Auch Hosen kann man, auf entsprechenden Bügeln hängend, raumsparend aufbewahren. Einlegeböden werden am besten in nicht allzu großen Abständen befestigt – so muss man sich nicht bei jedem Shirt, das man herauszieht, über einen meterhohen, instabilen Stapel ärgern.

kleiderschrank-innenansicht
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