Die Grundlagen des Feng Shui

Mehr Harmonie für ein neues Wohngefühl

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Feng Shui ist schon längst kein fremder Begriff mehr, wenn es um das Wohlfühl-Ambiente der Wohnräume geht. Feng bedeutet dabei „Wind“, Shui steht für „Wasser“. Die daoistische Harmonielehre hat ihren Ursprung in China. Sie befasst sich mit der Wechselwirkung zwischen Mensch und Raum und der Herstellung einer gegenseitigen Harmonisierung, die die Wohn- und Lebensqualität steigern soll.

Wohnung, Haus und Garten können demnach in besonderer Form gestaltet werden, um den Menschen mit seiner Umwelt in Einklang zu bringen. Jeder Raum erhält durch Feng Shui eine besondere Wirkungskraft auf die Energie des Menschen. Während im Schlafzimmer eine beruhigende Atmosphäre geschaffen werden soll, kann eine Feng-Shui-gerechte Einrichtung im Arbeitszimmer und Büro die Produktivität und Kreativität fördern.

Yin und Yang Leuchte
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Übersicht über die Grundlagen des Feng Shui

Eigentlich ist die Lehre eine tiefgreifende, jahrtausendealte Wissenschaft für sich, die bereits beim Hausbau mit exakten Abmessungen und Raumausrichtungen ansetzt. Deren grundsätzliche Regeln lassen sich jedoch auf das Wohnumfeld umsetzen, denn im Grunde geht es immer darum, dass die Lebensenergie, das Qi, besser fließen kann. Wir zeigen dir, worauf du bei einer Feng Shui gerechten Einrichtung achten solltest:

  • Wir beeinflussen unser Umfeld durch die Anordnung der Möbel und Deko, doch das Umfeld beeinflusst uns genauso – wenn auch unbewusst. Deshalb ist es sinnvoll, die Wohnungseinrichtung so zu gestalten, dass sie eine positive Wirkung auf uns hat.

 

  • Die Lage der Räume und deren Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen sind ebenfalls von Bedeutung für ein Lebensumfeld nach Feng Shui. Ist der Grundriss der Wohnung nicht gerade passend zur Harmonielehre, können sorgfältig platzierte Möbel und Dekorationsgegenstände für bessere Energie sorgen.

 

  • Ordnung beruhigt den Geist, Unordnung verursacht Chaos und blockiert den Energiefluss im Raum. Ausmisten und sich von altem Ballast lösen gehört ebenso zum Feng Shui wie eine klar strukturierte Einrichtung und das Sauberhalten der Wohnräume.

 

  • Das Feng Shui Bagua ist eine Art System zur Raumanalyse, an dem man sich orientieren kann. Mit dem Bagua wird der rechteckige Raum in die 8 Lebensbereiche Partnerschaft, Kinder, Familie, Wohlstand, Karriere, Wissen, hilfreiche Freunde und Ruhm eingeteilt und entsprechend eingerichtet. In der Mitte des Raumes befindet sich das Tai Chi, das Zentrum der Energie. Diese Mitte sollte immer frei von Möbeln bleiben.

 

  • Yin und Yang stehen für die Harmonie zwischen den Gegensätzen, die sich wunderbar ergänzen: statisch und fließend, hell und dunkel, warm und kalt, hart und weich, usw. Das sollte auch auf die Einrichtung umgesetzt werden: harte Kanten und weiche Stoffe, warmes Holz und kaltes Glas, helle und dunkle Farben, usw.
Sessel mit Wasserfall-Bild
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  • Feng Shui richtet sich außerdem nach den 5 Elementen Wasser, Erde, Holz, Feuer und Metall, die von Bedeutung für die Lebensenergie Qi sind. Für einen optimalen Energiefluss sollten sie in Einklang gebracht werden. Den Elementen werden bestimmte Farben, Materialien und Wohnaccessoires zugeordnet:
    • Erde: Hier sind Braun, Gelb und Beige passend. Terrakotta, Ton, Stein und Leinen unterstützen das Element zusätzlich. Die Möbel sind hierbei eher flach und geerdet.
    • Holz: Zu diesem Element passen Grüntöne am besten. Zudem wird es durch Holzmöbel, Korbstühle, Bambus und Zimmerpflanzen gefördert.
    • Wasser: Blau, Violett und Schwarz sind die Farben, die diesem Element zugeordnet sind. Zur zusätzlichen Förderung dieses Elements eignen sich Zimmerbrunnen, eine Schale mit Wasser, Aquarien, Bilder von Wasser und wellige Oberflächen.
    • Feuer: Rot, Orange. Kerzen oder ein Kamin verstärken das Element zusammen mit spitzen, kantigen Möbeln.
    • Metall: Hier sind Weiß, Grau, Gold, Silber am besten geeignet. Glas, Metalle und Kristalle passen zu diesem Element, ebenso wie runde Formen und glänzende Oberflächen.
Kommode mit Wand-Deko
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  • Pflanzen, Brunnen, Holz, Spiegel, Kristalle, Windspiele, Bilder und Symbole sind im Feng Shui wirkungsvolle Accessoires und Deko-Elemente, die gezielt eingesetzt werden.

 

  • Helle Einrichtungsgegenstände vergrößern den Raum optisch und lassen ihn luftiger wirken. Zu dunkle Möbel, schwere Vorhänge und vollgestellte Regale wirken hingegen erdrückend.

 

  • Spiegel und Glasvitrinen vergrößern den Raum ebenfalls, sollten jedoch mit Bedacht platziert werden. Im Schlafzimmer kann ein Spiegel direkt gegenüber des Bettes beispielsweise negativ auf den Energiefluss wirken.

 

  • Für jedes Zimmer gelten andere Feng-Shui-Regeln. Das Wohnzimmer soll das Familienleben und Geselligkeit fördern, hier wird kommuniziert und gemeinsam entspannt. Im Schlafzimmer hingegen ist der Raum der Ruhe, im Badezimmer ist das Element Wasser vorherrschend. Entsprechend unterschiedlich sind die Empfehlungen des Feng Shui, die Raumenergie positiver zu gestalten.

Auf daheim.de geben wir dir ab jetzt immer wieder neue Tipps, wie du die einzelnen Wohnbereiche durch Feng Shui optimieren kannst. Also sei gespannt und freu dich auf neue Anregungen für mehr Harmonie!

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