Zu Hause mit wilden Kids

Schöner Wohnen auf dem Abenteuerspielplatz

Kinder turnen im Wohnzimmer
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Die kalte Jahreszeit naht. Auch wenn es herrlich ist, dick eingemummelt im Schnee zu spielen – das Leben verlagert sich jetzt mehr ins warme Nest. Unsere Kids verfallen aber nicht in Winterschlaf, sondern bewahren sich glücklicherweise ihren Bewegungsdrang! Damit deine Wohnung, Nerven und Nachbarn das Indoor-Toben gut überstehen, kannst du beim Einrichten ein paar Dinge beachten. Bei Kindern, die vom Naturell her einfach lebhafter sind, profitierst du übrigens das ganze Jahr über von diesen hieb- und stichfesten Einrichtungstipps.

Eine Rutsche am Bett, eine Schaukel im Türrahmen, Klettersprossen oder Keile an der Wand, Stofftunnel am Bett oder Boden, Hängematte oder Tarzanseil an der Decke: So wird das Kinderzimmer zum beliebten Abenteuerspielplatz. Es gibt eine Reihe intelligenter Kinderzimmer-Komplett-Lösungen, die Kinder in Bewegung bringen und für großen Spielspaß sorgen …

Kinderzimmermöbel mit Rutsche
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Der Indoor-Abenteuerspielplatz

Auch ein Minitrampolin für die Wohnung ist bei kleineren Kindern eine lohnende Investition: Kinder hüpfen sich hier ihre überschüssige Energie einfach aus dem Leib, ohne dein Sofa oder Bett zweckentfremden zu müssen. Etwas mehr Sprungfläche bietet ein Hüpfpolster, das sich zudem auch noch praktisch unter dem Bett verstauen lässt.

Wenn sich die Kleinen mal abreagieren müssen, ist ein Punching-Ball ideal. Er braucht etwas Freiraum, um gefahrlos schwingen zu können, lässt sich danach aber problemlos in die Ecke stellen. Praktisch: Im Gegensatz zum Sandsack lässt er sich einfach mittels Saugfuß am Boden befestigen und muss nicht angeschraubt werden. Manchmal tut’s als Sparringspartner aber auch ein Kopfkissen, am besten eines von der dicken, robusten Sorte mit einer Füllung aus Polyesterflocken.

Kinderzimmer mit weichem Teppich zum Toben
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Toben auf wenigen Quadratmetern

Für kindgerechte Indoor-Spielplätze dieser Art brauchst du neben robusten und soliden Möbeln, die auch mal einen Stoß aushalten, natürlich vor allem genügend freien Platz. Doch auch ohne die nötigen Quadratmeter im Kinderzimmer kannst du mit ein paar Tricks die Einrichtung auf den Bewegungsdrang deiner Kids abstimmen, ohne dabei dein gemütliches Wohngefühl aufgeben zu müssen.

Helles Wohnzimmer mit Mutter und Kind
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Für eine weiche Landung sorgen

Ein herrliches Spielparadies geben immer Kissen ab und zwar: je mehr desto besser! Sie regen die Phantasie an zu immer neuen Konstellationen, sind aber zugleich ein prima Körper- (und Möbel-)Schutz. Als weicher Untergrund bieten sich auch die kuschelweichen langflorigen Teppiche an. Noch mehr Schutz und gleichzeitig Variation bietet natürlich eine Matratzenecke. Einfach Matratzen mit buntem Spannbetttuch bezogen auf den Boden legen, kunterbunte Dekokissen darauf, fertig ist die Tobezone, auf der aber auch Mama mal genüsslich entspannen darf!

Diese Einrichtung spielt mit

Schaukelstühle sind zwar in Sachen Kippsicherheit mit Vorsicht zu genießen, eignen sich aber genauso für zwischenzeitlichen Tobe-Spaß wie Hocker, die von den Kids auch mal für einen Parcour zweckentfremdet werden dürfen. Robuste Modelle, einige sogar im passenden Vintage-Turnhallen-Style sind dafür ideal. In ihrer „Ruhe-Funktion“ sind sie ein absolut trendiger Hingucker. Auch Sitzsäcke aller Art machen die Zweckentfremdung fürs Toben problemlos mit. Die Bank aus der Küche darf, wenn Mama oder Papa dabei sind, ruhig auch mal als Schwebebalken im Flur verwendet werden. Mit Matratzen rechts und link seid ihr im Falle eines Absturzes auf der sicheren Seite.

Hocker
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Insgesamt solltest du im Interesse der Kinder in deiner Wohnung darauf achten, dass deine Möbel möglichst keine scharfen Ecken und Kanten haben. Notfalls kannst du diese mit einem Eckenschutz versehen. Zum Thema Standfestigkeit gilt: Alles, was keine Füße hat, kann schwerlich umfallen. Beispiel: Der zylinderförmige Beistelltisch im Wohnzimmer toppt das dreibeinige Exemplar. Und wenn es denn unbedingt eine Stehlampe sein muss, so sollte sie einen soliden Fuß haben und besser einen Stoff- als einen Glasschirm. Nur für den Fall der Fälle.

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