Überlebenstipps für müde Eltern

Von Familienbetten und Schlummersesseln

Blauer Sessel mit rosa Decke
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16 Stunden schläft ein Neugeborenes täglich – und trotzdem können seine Eltern von Schlaf nur träumen! Woran das liegt? Babys müssen den familientauglichen Schlafrhythmus erst lernen. Wie schön, dass es einige traumhafte Wohnaccessoires gibt, die das Leben bis dahin für alle leichter machen …

Beim Co-Sleeping etwa. Befürworter behaupten, es sei seit Urzeiten gängige Praxis, dass Babys bei ihren Eltern schlafen. Perfekt ist dafür ein großes Doppelbett, am besten mit einem Lattenrost, bei dem die gefederten Latten über den mittleren Rahmen hinausgehen. So ist die Auflage durchgehend bestens unterfüttert. Die Ritze zwischen den beiden Matratzen kaschiert eine Doppelbettbrücke, eine durchgehende Matratzenauflage oder einer der zurzeit total hippen Topper: Durch diese dicken Komfortauflagen würde nicht einmal die Prinzessin eine Erbse spüren!

Da Experten behaupten, dass Mütter, die nicht stillen, weniger sensibel auf die Bewegungen des Nachwuchses reagieren als stillende Mütter, empfehlen sie für nicht gestillte Kinder allerdings eher ein Zustellbett oder ein Babybalkon am Elternbett, damit das Kleine ungestörter ist. Wenn die Nähe zum Kind trotzdem den Schlaf raubt, können sich die Eltern auch abwechseln: So schläft immer nur einer von beiden beim Baby, der andere in einem separaten Raum. Möglicherweise ist ja bereits ein komfortables Gästebett vorhanden, das jetzt zum Einsatz kommt. Oder man achtet gleich bei der Anschaffung eines Sofas darauf, dass es auch zum Schlafen geeignet ist. Keine Angst: Einem hochwertigen Schlafsofa sieht man sein raffiniertes Innenleben nicht an!

Die Einrichtung des Schlafzimmers mit Doppelbett und beruhigenden Farben entspannt müde Eltern.
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Wer trotzdem zu wenig Nachtschlaf gefunden hat, für den gibt es tagsüber garantiert noch einige Gelegenheiten zum Power Napping: Sobald der Zwerg schläft, einfach auch hinlegen zum Beispiel. Wer allerdings zu denjenigen gehört, deren Kreislauf beim Mittagsschlaf in die Knie sackt, der sollte sich dazu keinesfalls ins Bett legen. Perfekt ist dagegen ein bequemer Sessel mit Beistellhocker oder verstellbarem Fußteil, der sich leicht in die Horizontale bewegen lässt: zurücklehnen, Füße hochlegen, Augen schließen. Das Schlaffenster des Babys bloß nicht zum Arbeiten nutzen! Viel besser ist es hier zu lernen, mit kleinen Unzulänglichkeiten im Alltag zu leben. Wer sagt eigentlich, dass die Wäsche immer perfekt zusammengelegt sein muss? Wie würde wohl das Baby entscheiden, wenn es sich zwischen einer entspannten Mama und einem mustergültigen Haushalt entscheiden müsste?

Mit gemütlicher Einrichtung ist die Mama für ihr Kind entspannt und ausgeruht.
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