So wird Ordnung zum Kinderspiel …

Ganz schön aufgeräumt!

Weiße Kommode mit rosa und weißen Einschüben
© Photographee.eu/Shutterstock.com

Kinder lieben Aufräumen – wenn du andere Erfahrungen machst, hast du nicht die falschen Kinder, sondern die falschen Möbel. Das behauptet jedenfalls Christopher Weidner in seinem Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel im Kinderzimmer“. Seiner Meinung nach zählt Ordnung zu den menschlichen Grundbedürfnissen, weil sie Orientierung schafft und damit eine Verlässlichkeit, die wir alle uns wünschen. Aber wie soll das Kind aufräumen, wenn es keinen Platz für seine Schätze findet, die Regalböden nicht erreichen, schwergängige Schubkästen nicht öffnen kann oder die Zahl der Kleinteile unüberschaubar ist?

Ab in die Kiste: Tipps fürs Ausmisten!

Gegen die schiere Menge hilft nur Ausmisten. Abgesehen vom Lieblingsspielzeug dürften die Vorlieben im Laufe der Zeit wechseln. Es ist deshalb eine gute Idee, all das, was gerade weniger bespielt wird, im Keller zu verstauen – nach zwei, drei Monaten wird es gegen etwas anderes getauscht.

Die Tannenzapfen von der letzten Wanderung allerdings nicht gleich wegwerfen! Lass den kleinen Sammler selbst entscheiden, wovon er sich trennen kann und wovon nicht. In dekorativen Schachteln, die auf Kinderhöhe im Regal stehen, sind die Preziosen gut aufgehoben.

Eine bewährte Idee ist, die Boxen zu beschriften oder mit einem Foto vom Inhalt zu versehen. Das macht späteres Wiederfinden für dein Kind leichter und ist eine weitere Hilfestellung, selbstständig Ordnung zu halten.

© daheim.de

Neben offenen Regalen für Bücher, dekorative Stücke und Wühlkisten gehören aber natürlich auch geschlossene Schränke ins Kinderzimmer. Für Kleidung sind sie ohnehin ein absolutes Muss. Aber auch der Kleinkram, der nicht im Blickfeld ist, zaubert Ruhe in einen Raum. Schubladen sind für Strümpfe, Unterwäsche, Schmuck, Mal- und Bastelutensilien ideal. Im Handel gibt es Schränke, die ein kindgerechtes Design mit praktischem Innenleben verbinden. Achte bei der Anschaffung auch auf Qualität – Langlebigkeit und Sicherheit zahlen sich aus. Stauraum lässt sich auch unter dem Bett schaffen, etwa mit einer praktischen Unterbettbox. Und eine Spielkiste kann multifunktional als Sitzbank getarnt sein.

Graues Bett mit Schubladen und Weis-rosa Kommode
© daheim.de

Respekt – auch beim Aufräumen!

Wenn sich die Kleinen nun trotzdem nicht fürs Aufräumen begeistern können, hilft manchmal eine gemeinsame Aktion, vielleicht sogar als kleiner Wettbewerb oder munteres Suchspiel getarnt! Wichtig ist für die Entwicklung des Kindes aber auch, es nicht zu übertreiben. Das Indianerzelt, das mühsam aus Besenstielen und Decken gebaut wurde, darf ruhig mal zwei, drei Tage stehen bleiben. Und vor allem sollten Eltern die Privatsphäre ihrer Kinder respektieren. Auch wenn sie noch klein sind – bei Teenagern gilt das dann sowieso!

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