Tipps und Tricks von Beistellbettchen bis Gitterbett

Oh Baby! Wir bekommen ein Kind (1)

Weißes Zimmer mit weißem Schaukelbett
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Es hat tatsächlich geklappt! Da ist wirklich deutlich eine zweite Linie auf dem Schwangerschaftstest zu erkennen … Bald schon beschäftigen die Eltern-to-be viele Fragen. In der daheim.de-Serie „Oh Baby! Wir bekommen ein Kind!“ geben wir Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Schlafen, Wickeln, nötige Erstausstattung & Co.

Wo wird der kleine Spross schlafen?

Allem voran muss man sagen, dass ein kleines Baby nicht unbedingt ein eigenes Zimmer benötigt. Du musst dir also keine Gedanken machen, wenn noch kein eigenes, komplett eingerichtetes Zimmer zur Verfügung steht oder es kein separates Kinderzimmer in der Wohnung gibt.

Schlafen im Beistellbett

Zum Start hat man das Kleine ohnehin am allerliebsten ganz in seiner Nähe, um regelmäßig schauen zu können, ob es ihm gut geht. Nachts kannst du so schnell reagieren, wenn das Baby weint und du hast kurze Wege, wenn es Hunger hat. Deswegen bietet sich als erstes Bettchen ein Beistellbett an, welches man ganz einfach und schnell am Elternbett befestigen kann. Die meisten Beistellbetten sind so flexibel, dass du sie mühelos an die Höhe des Elternbettes anpassen kannst und keine störende Lücke zwischen den Matratzen entsteht.

Nachdem allgemein empfohlen wird, dass das Baby zwar bei den Eltern schlafen soll, aber nicht im elterlichen Bett, ist ein Beistellbett zudem die sicherste Lösung, um sein Baby nah bei sich zu haben und gleichzeitig sicherzustellen, dass es komfortabel und geschützt schläft.

Da die Beistellbetten meistens etwas kleiner als reguläre Babybetten ausfallen, fühlen sich die Säuglinge hier zudem geborgen, da sie die Begrenzungen um sich herum noch aus dem Bauch ihrer Mutter gewohnt sind. Dies ist allerdings auch ein kleiner Nachteil dieser Bett-Lösung, denn die Kinder wachsen sehr schnell aus den Beistellbettchen raus. So muss man sich recht zügig nach einem größeren Gitterbett für den Nachwuchs umsehen.

 

Im Elternzimmer kann ein Beistellbett, hier ein Babybay, den Schlaf deines Babys verbessern.
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Es gibt verschiedenste Varianten an Beistellbetten. Das wohl bekannteste ist das Babybay, das es in verschiedenen Größen gibt. Wer plant, das Baby länger im Elternzimmer zu belassen, sollte sich für die Maxi-Variante entscheiden. Wenn du das Babybay um Rollen und Verschlussgitter erweiterst, kannst du es sogar als gemütlichen Stubenwagen in der ganzen Wohnung verwenden.

Im Elternzimmer kann ein Beistellbett, hier ein Babybay, deinem Baby beim Durchschlafen helfen.
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Manche Modelle bieten zudem die Möglichkeit, das Beistellbett als Reisebett zu verwenden. Da hier die Seitenwände aus Stoff bestehen, lässt sich das Bett kinderleicht zusammen klappen und schnell in der mitgelieferten Tasche verstauen. So kann es zum Besuch bei den Großeltern eingepackt werden und der Nachwuchs schläft auch im Urlaub in gewohnter Umgebung direkt bei den Eltern am Bett.

Träumen im Babybett

Wer lieber gleich in ein größeres Gitterbett investieren will, wird Modelle finden, bei denen sich eines der beiden Seitenteile abmontieren lässt, und die als Babybett an das Elternbett angedockt werden können. Jedoch benötigt man für diese Lösung neben dem Elternbett ein wenig mehr Platz, auch wird die Höhe nicht immer optimal anzupassen sein.

Eine andere Variante ist, dem Baby im Elternschlafzimmer seinen eigenen Bereich mit Babybett einzurichten. Diesen kannst du optisch auch mit einer anderen Wandfarbe vom Rest des Raumes trennen. So entsteht im Elternschlafzimmer das eigene Reich des sehnlichst erwarteten Neuankömmlings. In diesem Fall schläft das Baby dann schon im größeren Babybett. Ein Tipp: Um deinem Baby auch im großen Bett ein wenig Begrenzung zu geben, kannst du eine Bettschlange wie ein Nestchen unter das Spannbettlaken legen, so fühlt sich der Nachwuchs auch im großen Bett gleich viel geborgener.

Ein großer Vorteil der im Elternschlafzimmer integrierten Variante ist, dass das Baby zwar im selben Zimmer in der Nähe schläft, dass Mama und Papa aber nicht durch die direkte Nähe von jedem Laut aufgeweckt werden und auch das Baby nicht durch das Umdrehen der Eltern im Bett aufwacht.

 

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Der Auswahl an Babybetten sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt sie in unterschiedlichsten Farben und Formen, in Vintage-Optik oder mitwachsend zum Kinder-/ Jugendbett umbaubar. Für welches man sich entscheidet, bleibt den Eltern überlassen. Gerade wenn du das Babybett im eigenen Schlafzimmer integrierst, wird die Optik eine große Rolle für die Auswahl spielen.

Neben der Optik sind Funktionen wichtig, wie ein höhenverstellbarer Lattenrost. Das Baby kann so in der Anfangszeit rückenschonend abgelegt werden, und wenn es bereits selbstständig stehen kann, mit einem niedriger angebrachten Lattenrost davor geschützt werden, aus dem Bett zu fallen oder über das Gitter zu klettern. Zudem kann man bei manchen Babybetten seitlich ein paar Sprossen entnehmen, damit dein Kind, wenn es größer ist, selber aus dem Bett schlüpfen kann.

Ein Babybett mit Gitter ist leicht aufzubauen.
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Wer tatsächlich schon am Anfang ein komplettes Kinderzimmer einrichten möchte – für den bieten sich Komplett-Lösungen an. Von verspielten bis hin zu schlichten Varianten werden Eltern fündig. Mit dabei ist meist ein Bettchen, eine Wickelkommode und ein Schrank. Oft lässt sich die Wickelkommode nach dem Wickelalter zu einem regulären Kommodenmöbel umbauen, sodass das Babyzimmer bis ins Kleinkindalter gut zu nutzen ist.

Passend zum Babybett eine praktische Wickelkommode und ein heller Schrank, schon ist das Kinderzimmer eingerichtet.
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Wenn du dich nun fragst, wo du dein Baby am besten wickeln sollst, dann findest du hier im nächsten Monat hilfreiche Tipps Rund um das Thema „Wo wickeln wir unseren Neuankömmling?“.

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