Mit Teenies unter einem Dach – Teil 3: Das andere Frühstück

Ganz schön aufgeweckt!

Das etwas andere Frehstueck mit Kids
© YAKOBCHUK VIACHESLAV/shutterstock.com

Wenn die lieben Kleinen zu Teenagern werden, zahlt sich eine gut geplante Einrichtung besonders aus: Sie passt sich den neuen Bedürfnissen flexibel an und lässt jedem Familienmitglied Privatsphäre. In unserer Serie rund ums Leben mit Heranwachsenden schauen wir genauer hin, wie man neben Wohnräumen auch Freiräume so gestaltet, dass sie für alle passen. Diesmal geht’s ums gemeinsame Essen am Wochenende.

Gemeinsam essen verbindet die Familie. Deshalb ist es so wichtig, diese Tradition zu bewahren, auch wenn die Kids größer werden und ihren eigenen Rhythmus entwickeln. Plötzlich ist das Frühstück am Wochenende out – wie schade! Wir verraten dir, wie du die Morgenmuffel trotzdem um den Finger wickelst und ins Familienleben einbindest. Nur eben ein bisschen später am Tag …

Hast du schon mal versucht, einen 16-Jährigen (selbst zum späten) Wochenendfrühstück zu wecken, wenn ihm noch die vergangene Partynacht in den Knochen steckt? Versuch’s erst gar nicht! Familienfrühstück ist ohnehin total uncool. Auch zum Mittagessen wirst du ihn kaum zu Gesicht bekommen. Wer isst schon gerne Spaghetti Carbonara auf nüchternen Magen – auch wenn die Zutaten einem Rührei mit Speck verführerisch ähneln.

Müdes Mädchen, Bett
© fizkes/Shutterstock.com daheim.de

Frühstück mit Teenies? Später!

Trotzdem solltest du darauf achten, die Halbwüchsigen an den gemeinsamen Tisch zu locken. Nicht nur, weil gemeinsamer Genuss verbindet, sondern auch, weil es keine schönere Gelegenheit zum Austauschen und Erzählen gibt! Die Lösung ist eigentlich ganz einfach:

  1. Tageszeit: nicht morgens um neun, nicht mittags um zwölf, sondern nachmittags irgendwann
  2. Mahlzeit: ein munter machender Cappuccino mit einer süßen Verführung, der niemand widerstehen kann
  3. Location: ungezwungen am Küchentisch
  4. Kleiderordnung: lässig, von Jogginganzug bis Frotteemantel ist alles erlaubt

Wäre doch gelacht, wenn du die Kids nicht mit dem Duft von frisch Gebackenem aus den Federn locken könntest! Ein fluffiger, fruchtiger Kuchen ist leicht zu verdauen, hebt den Blutzuckerspiegel und zaubert gleich freundliche Gesichter. A propos: Der Liebling von Kindern und Teenies heißt Zauberkuchen. Beim Backen trennt er sich magisch in eine cremige und eine luftige Schicht, und mit vitaminreichen Beeren aufgepeppt beruhigt er sogar noch ein wenig das Gesundheitsgewissen.

Tisch mit buntem Geschirr und Schokoladentorte
© daheim.de

Immer schön flexibel bleiben!

Am besten füllst du den Kaffee in eine Thermoskanne, dann hält er auch Unpünktlichkeit locker aus. Und wenn du Kuchen oder Muffins auf einer Tortenplatte mit Haube unterbringst, halten sie sich mühelos frisch. Bei den Kids weißt du ja nie, was dich erwartet – nicht nur in Sachen Uhrzeit. Da kann es schon mal vorkommen, dass noch der ein oder andere Partygast mit eingezogen ist … Schön, wenn du gleich Freunde oder Freundinnen deiner Kinder kennenlernst! Und das ist ein weiterer Vorteil einer nachmittäglichen Kuchenorgie: Ressourcenprobleme gibt es hier kaum. Bei unerwartetem Besuch heißt es: Aus 12 mach 16!

Grauer Ausziehtisch aus Stein
© daheim.de

Perfekt, wenn ihr jetzt einen ausziehbaren Tisch zur Verfügung habt, der auch die Herausforderung ungeplanter Gäste mühelos meistert. Super flexibel ist in diesem Fall auch eine Eckbank oder eine gemauerte Sitzbank, auf der man sich ganz gemütlich ausbreiten kann. Ein paar bunte Kissen zaubern hier gleich eine wohnliche Atmosphäre. Du solltest nur daran denken, dass sie möglichst pflegeleicht sein sollten. Falls bei der Tortenschlacht mal was daneben geht …

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