Mit Teenies unter einem Dach: Teil 2

Ordnung im Familien-Kühlschrank – ganz schön cool!

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Wenn die lieben Kleinen zu Teenagern werden, zahlt sich eine gut geplante Einrichtung besonders aus: Sie passt sich den neuen Bedürfnissen flexibel an und lässt jedem Familienmitglied Privatsphäre. Doch selbst ein optimal familientaugliches Zuhause verlangt im Alltag eines: Rücksichtnahme. In unserer Serie rund ums Leben mit Heranwachsenden schauen wir genauer hin, wie man neben Wohnräumen auch Freiräume so gestaltet, dass sie für alle passen. Nachdem wir uns in Teil 1 mit der optimalen Gestaltung eines Party-tauglichen Jugendzimmers beschäftigt haben, geht es in Teil 2 cool weiter: mit dem Kühlschrank!

Wirklich schlimm, deine Vergesslichkeit in letzter Zeit! Wolltest du nicht Eier für eine Vier-Personen-Frittata einkaufen? Ratlos stehst du am Samstagabend vor dem Kühlschrank. Zucchini sind da, Parmesan … Moment, der liegt ausgepackt in einer Ecke und trocknet vor sich hin. Und keine Eier? Irgendetwas stimmt da nicht!

„Sag mir, wo die Eier sind …“

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Lebst du mit einem Teenager im Haushalt, solltest du dich in solchen Situationen nicht wundern. Schon gar nicht ärgern. Sondern dich über den guten Appetit eines Heranwachsenden freuen, der viel Energie braucht. Und entsprechend Hunger hat. Schön, dass er nicht zur Schokolade greift, sondern sich zwischendurch einfach mal eine Portion Spaghetti Carbonara kocht. Leider aus deinen wohl geplanten Vorräten fürs Wochenende. Und den Parmesan hat er auch nicht mehr in die Einschweißfolie gewickelt … Wäre ja für deinen Sprössling noch schwieriger gewesen, als auf deinen heißgeliebten Apfelstrudel-Joghurt zu verzichten …!

Du kochst  – aber nur noch innerlich! Eine Frittata kannst du jedenfalls nicht mehr kochen. Kleines Geheimrezept: Regeln aufstellen. Der jeweilige Lieblingsjoghurt bekommt einen Aufkleber nach dem Motto „Mamis Nervennahrung!“ Und was fürs Familienabendessen eingekauft wurde, wandert in ein zuvor vereinbartes Fach. Achte aber darauf, dass es nicht zu voll gepackt wird. Die Lebensmittel sollten frei atmen können. Nur zirkulierende Luft kann die Produkte ausreichend kühlen.

Design versus Verpackungsmüll

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Weil Teenies garantiert nicht die Geduld haben, Packungen sauber zu öffnen und wieder zu verschließen, lohnt sich die Anschaffung entsprechender Kunststoff- oder Metalldosen. Kriegsschauplatz Butter: Wenn du Kühlschrankgeschmack beim Frühstücksfett verabscheust, sorg einfach für eine Butterdose! Sie passt auch perfekt in die Kühlschranktür, wo die ideale Temperatur herrscht. Auch der Parmesankäse gibt keine familiäre Reibungsfläche ab, wenn er in einer praktischen verschließbaren Reibe untergebracht ist. Auf dem Tisch ist sie dekorativ, im Kühlschrank schützt sie vor unangenehmen Fremdgerüchen.

Lebensmittel sollten generell gut verpackt aufbewahrt werden. So verhinderst du zum Beispiel, dass Fleischsaft mit anderen Produkten in Berührung kommt. Oder dass sich Keime ausbreiten. Es ist zwar praktisch, Vakuumiertes zu kaufen – umweltfreundlich sind die Folien jedoch nicht! Kauf am besten „lose“ Lebensmittel ein und verwahre sie in entsprechenden Kunststoffbehältnissen. Es gibt sie in allen praktischen Größen und wunderbar stapelbar.

Schade übrigens, dass keine Eier mehr übrig geblieben sind. Sie hätten nicht nur eine köstliche Frittata zum Abendessen abgegeben, sondern beim Sonntagsbrunch auch noch die lustigen Eierbecher befüllt, die den Kids immer so viel Freude machen!

Orangener Eierbecher in Männchen Optik mit Löffel
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