Mit Teenies unter einem Dach – Teil 1: Platz fürs Feiern

Partylöwen auf sanften Pfoten!

© shutterstock/Khomulo Anna

Wenn die lieben Kleinen zu Teenies werden, zahlt sich eine gut geplante Einrichtung besonders aus: Sie passt sich den neuen Bedürfnissen flexibel an und lässt jedem Familienmitglied Privatsphäre. Doch selbst ein optimal familientaugliches Zuhause verlangt im Alltag eines: Rücksichtnahme. In unserer Serie rund ums Leben mit Heranwachsenden schauen wir genauer hin, wie man neben Wohnräumen auch Freiräume so gestaltet, dass sie für alle passen. Diesmal gleich ein heißes Eisen: Jugendliche und ihre Partys!

Ein eigener Partyraum ist für jede Familie ein Highlight, für Erwachsene wie für Kinder. Ungestört feiern in origineller Atmosphäre, eventuell sogar mit Tresen, Barhockern, Getränkeregal und –kühlschrank und einer Musikanlage, mit einem unempfindlichen Boden, der alles wegsteckt, einer rustikalen Holzvertäfelung, die den Schall schluckt … Die wenigsten jedoch haben einen Partykeller oder eine leerstehende Garage, die fürs Feiern zu nutzen ist.

Helles Funktionsbett mit Schubladen
© daheim.de

Das Jugendzimmer – Treffen mit Freunden

Damit die heranwachsenden Kinder trotzdem ihre Privatsphäre haben und auch Freunde daheim empfangen können, ist ein flexibel eingerichtetes Jugendzimmer von Vorteil. Idealerweise ist der Boden mit einem robusten Belag ausgestattet. Ein Teppichboden ist oft zu fleckempfindlich, besser eignet sich ein kleiner Teppich, der auch mal fix zusammengerollt werden kann. Ein schlichtes Funktions- oder Boxspringbett lässt sich mit ein paar Kissen und einer stylischen Tagesdecke ruck-zuck in eine bequeme Sitzgelegenheit verwandeln.

Ergänzend dazu sind bei Jugendlichen große Sitzkissen oder –säcke beliebt und eine gute Investition. Sie lassen sich flexibel nutzen und können auch mal mit ins Wohnzimmer wandern, wenn die Familie gemütlich zusammen kommt.

Bunte Sitzsäcke in Jugendzimmer
© daheim.de

Technikfreak oder Romantikerin – so geht ihnen ein Licht auf

Wichtig für die Gemütlichkeit ist auch im Jugendzimmer der Faktor Licht. Wer sich nicht ohnehin schon für eine der angesagten Lampen mit Farbwechselfunktion entschieden hat, kann für eine stimmungsvolle Atmosphäre auch einfach die Glühbirnen auswechseln. Wobei Romantiker(innen) natürlich auf Kerzenlicht stehen. Zu gefährlich? LED-Kerzen sehen täuschend echt aus!

Und an den Wänden darf sich je nach Motto des Abends die Kreativität austoben: Bilder, Poster oder Girlanden lösen dann die Alltags-Dekoration ab. Wer schon einen Anstrich aus Tafelfarbe hat, sorgt damit gleich für die Unterhaltung der Gäste, die sich darauf „verewigen“ können – zumindest bis zur nächsten Party. Auch ein Gag: eine „Fotowand“, die sich als lustige Kulisse für Selfies anbietet – so entstehen witzige Erinnerungen!

Rücksichtnahme ist angesagt

Damit ein Abend unter Freunden auch wirklich allen in guter Erinnerung bleibt, vor allem Nachbarn und Mitbewohnern, hier noch ein paar Tipps: Einladungen über soziale Netzwerke sind tabu – schließlich sollen nur Freunde kommen, nicht die halbe Stadt!

Die Nachbarn vorab informieren, falls es doch mal etwas lauter werden sollte. Die Lautstärke sollte sich aber trotzdem in Grenzen halten.

Wegräumen, was kaputt gehen könnte, und Räume, die nicht zur Partyzone gehören, am besten absperren.

Und zu guter Letzt: Am nächsten Tag ist natürlich selbstständiges Aufräumen angesagt!

Produktempfehlungen von Segmüller

Kommentare

Ähnliche Artikel