Die Indoor-Spielwiese

Ein Spielzimmer einrichten? Ein Kinderspiel!

Familie im Spielzimmer
© Evgeny Atamanenko/shutterstock.com

Kinder lieben es, das Haus in eine Spielwiese zu verwandeln. Am liebsten natürlich das Wohnzimmer. Wer nicht selbst Teil dieses kreativen Chaos sein möchte, sollte klare Regeln aufstellen. Etwa: „Am Abend wird immer sauber aufgeräumt!“ Wer genügend Platz hat, der kann ein Extra-Spielzimmer einrichten. Da dürfen dann die Spielewelten getrost auch mal über Nacht stehen bleiben.

Gibt es zwei (oder mehrere) Zimmer zu verteilen, dann empfiehlt es sich, als Kinder(schlaf)zimmer den kleineren Raum zu nutzen und den oder die größeren als Spielzimmer – denn Bewegungsfreiheit ist eine Grundvoraussetzung zur sinnvollen Nutzung. Bei mehreren Kindern hilft ein separates Spielzimmer sogar Platzprobleme zu lösen: Jedes Kind bekommt einen kleinen Bereich für Bett und Schreibtisch im eigenen oder gemeinsamen Schlafraum, die Fläche im Spielzimmer bietet dann Platz fürs gemeinsame Toben.

Sitzgruppe fürs Spielzimmer aus Tisch und Kinderstühlen
© daheim.de

Spielfeld mit 1000 Möglichkeiten

Den Einrichtungsmöglichkeiten im Spielzimmer sind keine Grenzen gesetzt. Klar, möglichst unempfindlich sollte alles sein. Die Basis: ein unkomplizierter, nicht zu harter Boden. Linoleum beispielsweise bringt Farbe ins Spiel, ist leicht zu pflegen, fängt auch mal Kniffe und Püffe ab. Mit einem freundlichen Kinderteppich wirkt er gleich noch wohnlicher. Hier sitzen alle gern mal am Boden zusammen und haben den gesamten Raum als Spiel- oder Turnfläche zur Verfügung.

Deshalb sollten auch möglichst wenig Möbel im Raum herumstehen. Bei kleinen Grundrissen ist ein Klapptisch mit Klappstühlen perfekt, der nach der Bastel-Einheit zum Tollen und Toben einfach weggeklappt werden kann. Wer einen größeren Raum zur Verfügung hat, wird die Vorzüge eines großen Tisches zu schätzen wissen, auf dem sich auch mal große Malpapiere ausbreiten lassen. Platzierst du ihn in der Mitte des Raumes, wirst du sehen, wie vielfältig deine Kinder ihn bespielen. Mal ist er Kreativ-Atelier, mal dürfen alle Puppen zum Restaurant-Spielen Platz nehmen. Achte beim Kauf auf eine kratzfeste und wasserunempfindliche Oberfläche, damit du lange Freude an dem Tisch hast. Schlau: Hocker lassen sich zudem vielfältig nutzen und auch ins Bewegungs-Spiel integrieren.

Spielzimmer mit Spieltisch und Hockern
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Stauraum gibt Spielraum

Um Spielzeug, Malfarben, Maskerade, Brettspiele, Puppen und vieles mehr zu verstauen, geht es natürlich nicht ohne Ordnungssystem. Truhen, Körbe, Schränke und Regale gehören unbedingt dazu. So können Kinder lernen, sich zu organisieren und den Überblick zu bewahren. Bei Hängeregalen sind Seitenteile oder sogar Vorderwand ideal, damit nicht alles herunterpurzelt. Standregale mit Schubladenkombination sind besonders vielseitig zu nutzen.

Weitere wichtige Features im Spielzimmer: eine Kuschel- und Leseecke, wofür sich Sitzsäcke anbieten. Sie sind flexibel anzuordnen und superbequem. Eine gemütliche Beleuchtung gehört definitiv dazu. Gleichzeitig solltest du mit einer Deckenlampe das Zimmer auch komplett und hell ausleuchten können. Denn das macht die Suche nach Spielzeugteilen oder auch eine gründliche Reinigung deutlich leichter.

Außerdem zahlt sich eine unempfindliche Wandverkleidung aus. Bevor die Kids sich mit Mal- und Schreibübungen verewigen – warum nicht gleich aus der Not eine Tugend machen und die Wände mit Tafelfarbe bemalen? Alternativ gibt es auch Tafelfolie oder magnetische Wandtafeln. Fertig ist die Spielwelt!

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