Einrichten & Dekorieren mit Naturmaterialen

Natürlich schön

Helle Küche mit Marmorarbeitsplatte
© Jodie Johnson/Shutterstock.com

Das veränderte Gesundheits- und Umweltbewusstsein macht auch beim Wohnen nicht halt. Deshalb setzen immer mehr Menschen in ihren eigenen vier Wänden auf natürliche Materialien wie Holz, Stein oder Naturfasern. Warme Farben sorgen dabei für ein gemütliches Ambiente. Mit diesen 7 Tipps erfährst du, wie einfach die neue Natürlichkeit daheim funktioniert.

1. Holz

Mit Möbeln und Accessoires aus Holz holt man sich die Natur ins Haus! Besonders im Trend liegen derzeit Möbel aus Vollholz, dem man seine über Jahrzehnte gewachsene Struktur immer noch ansieht. Ein rustikaler Holztisch lässt sich wunderbar mit modernen Stühlen kombinieren und wird so zum Highlight in jeder Küche oder auch im Esszimmer. Doch Vorsicht bei holzvertäfelten Wänden: Lieber nur eine Wand mit Paneelen in der gewünschten Farbe verkleiden, damit keine „Saunaoptik“ entsteht.

Zimmer mit grünem Samt-Sessel, Hocker aus Holz und Regal
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2. Stein

Was einst als Natursteinmauer im Garten begonnen hat, wird mittlerweile auch im Innenbereich gerne eingesetzt. Ob für Wände und Böden oder als massive Arbeitsfläche in der Küche: das mineralische Produkt bietet aufgrund seiner vielfältigen Ausprägungen und der enormen Farbvielfalt unzählige Möglichkeiten das eigene Zuhause zu verschönern. Besonders beliebt sind dabei Granit und Schiefer (z. B. auch vor dem Kamin) sowie der klassische Kalk- und Sandstein. Aber auch Marmor hat seinen Siegeszug daheim angetreten und wird sehr häufig für Tischplatten und kleine Wohnaccessoires verwendet.

Raum mit schwarzen Schieferwänden
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3. Keramik

Da Begriffe wie Nachhaltigkeit und gesundes Wohnen immer wichtiger werden, kommen statt edlem Porzellan auch Keramik oder Steingut auf den Tisch. Neben Manufakturen mit handgemachten Einzelstücken bieten auch die großen Hersteller eigene, rustikale Kollektionen an, die sich allesamt gut mit dem modernen skandinavischen Wohnstil kombinieren lassen.

Weiße Keramikteller
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4. Kork

Der natürliche Rohstoff wurde erst in den letzten Jahren wiederentdeckt und ist vor allem als Wohnaccessoire bekannt geworden, beispielsweise in Form von Glasuntersetzern, Tischsets oder Schalen. Sein dezenter Farbton lässt sich sehr gut mit kräftigem Schwarz kombinieren. Als Bodenbelag ist Kork besonders wärme- und schalldämmend. Tipp: Einzelne kleine Platten kann man leicht zu grafischen Mustern zusammensetzen und so als dekorative Pinnwand verwenden.

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5. Leder

Ledermöbel sind seit jeher ein Klassiker im Wohnbereich. Ob Boho, Ethno oder Vintage – ein brauner Sessel aus diesem Material passt einfach immer, und das Tolle dabei: Je älter das Möbel wird, sprich je mehr Patina auf dem Leder sichtbar ist, umso schöner. Da vergisst man vielleicht sogar den etwas höheren Anschaffungspreis. Pflegen sollte man sein Lieblingsstück aber keinesfalls mit zu starken Reinigungsmitteln. Am besten nur mit einem einfachen Tuch abwischen oder den kleinen Bürstenaufsatz des Staubsaugers verwenden.

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6. Heimtextilien

Decken, Kissen und Teppiche verleihen dem Raum eine individuelle Note. Naturfasern erfüllen dabei nicht nur einen ökologischen Zweck, sondern sind uns auch in anderer Hinsicht von Nutzen. So besitzt Wolle eine besondere Wärmeleitfähigkeit und temperiert daher sehr gut. Leinen wirkt antiseptisch und ist zudem lange haltbar (nicht umsonst hat Großmutters alte Tischwäsche schon unzählige Waschgänge heil überstanden). Strapazierfähig und zugleich schmutzabweisend ist ein Teppich aus Sisal. Der nachwachsende Rohstoff wird meist in seinem Naturton verarbeitet, doch auch farbige Varianten werden angeboten.

Helle Decke und Kissen auf Holzbank
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7. Farben

Sanfte Farben wie Beige, Steingrau oder erdige Brauntöne sorgen dafür, dass Räume natürlicher und somit ruhiger wirken. Das beeinflusst auch unser persönliches Wohlbefinden positiv. Lehmfarben oder –putz können außerdem dazu beitragen das Raumklima zu verbessern.

Zwei braune runde Sessel vor beiger Wand
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