Teppiche – Bodenständig bis abgehoben

Bevor Sie losziehen, um Ihr Herz an einen neuen flauschigen Bodenbelag zu verlieren, machen Sie die Probe aufs Exempel: Wie groß darf der neue Liebling unterm Esstisch, der Läufer im Flur oder der Kuschelpartner vor dem Kamin eigentlich sein? Das hängt natürlich von der Größe Ihres Zimmers ab und davon, ob bestimmte Möbel, wie Tische drauf Platz finden sollen oder gerade eben nicht. 

Mit Maßband oder Zollstock verlieren Sie dabei leicht den Überblick. Einfacher geht’s, indem Sie die vorgesehene Fläche mit Papier oder Folie auslegen oder – wenn ein so großes Stück nicht zur Hand ist – die gedachten Ränder des Teppichs mit Kreppband auf dem Boden markieren.

Je nach Geschmack, können Sie so ganz leicht ausprobieren, wie eine eckige, ovale oder runde Variante aussehen würde. Für ovale Formen einfach zuerst ein Kreuz aus Klebeband für die maximale Länge und Breite aufkleben, für kreisförmige Teppiche den Radius ab dem gewünschten Mittelpunkt.

Kantige Formen brauchen oft weniger Platz, um einen Tisch samt Stühlen zu tragen, runde und ovale Teppiche lassen sich dafür meist leichter zwischen den Möbeln arrangieren. Wenn die Form Ihres Traumteppichs feststeht und Sie seine Wunschdimension – meist Länge x Breite, bei kreisförmigen den Durchmesser – ermittelt haben, geht’s an die Auswahl. Aber Achtung – ein bisschen kompromissbereit sollten Sie dabei noch sein, denn oft gibt es Teppiche nur in bestimmten Standardgrößen, seltener in Wunschmaßen. Deshalb ist es sinnvoll, sich von vornherein auf eine geringe Abweichung einzustellen.

Bei Sonderformaten – wie z. B. Vieleck, Herz- oder Blütenform - empfiehlt sich die umgekehrte Vorgehensweise, nämlich erst aussuchen, dann ausmessen, ob’s passen würde und dann erst entscheiden.

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