Stauraum fürs Baby

Solange Ihr Baby klein ist, können Sie sich immer wieder am tadellos eingerichteten Kinderzimmer erfreuen. Genießen Sie es! Denn spätestens, wenn Ihr Nachwuchs auf seinen eigenen kleinen Beinen munter durchs Leben stapft, ist es mit der Perfektion vorbei. Stauraum heißt dann das Zauberwort. Den werden Sie brauchen, wenn die Kleidung langsam größer wird, Oma und Opa mal wieder mit neuem Spielzeug vor der Tür stehen oder Ihr Kind seine Sammelleidenschaft entdeckt.

Möbel aus Massivholz

Babyzimmereinrichtungen gibt es aus Massivholz, aus Holzwerkstoffen und als teilmassive Möbel.  Und alle haben natürlich ihre Vorteile. Schränke und Regale, die zum größten Teil aus Vollholz gefertigt und nicht furniert sind, gelten als massiv und damit als äußerst langlebig. Lassen Sie sich aber nicht von dem Begriff Echtholzmöbel täuschen. Alle Teile – außer Schubladenböden und Rückwände - müssen durch und durch aus Holz bestehen, damit die Möbel als massiv eingestuft werden können. Schauen Sie vor dem Kauf genau hin: Die im Holz enthaltenen Äste müssen gut verwachsen sein und dürfen nicht wackeln. Fahren Sie ruhig mal mit dem Finger darüber, um zu prüfen, ob die runden Aststücke auch im Holz festsitzen. Und: Falls die neuen Prachtstücke mit ökologischen Lacken oder Ölen behandelt worden sind, dann sollten diese unbedingt speichel- oder schweißecht sein.

Möbel aus Holzwerkstoffen

Möbel aus Holzwerkstoffen dagegen bestehen zum Teil aus gepressten Holzspänen oder– fasern. Die Spanplatten sind mit einer Kunststoffschicht überzogen und sehen wie ganz normale Holzmöbel aus. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass sie nicht nur deutlich günstiger sind, sondern auch äußerst pflegeleicht. Die beschichteten Oberflächen einfach mit einem feuchten Lappen abwischen – fertig. Zudem sind die Möbel umweltfreundlich, da auch Reste und Späne der Holzverarbeitung verwendet werden – das schont die Holzressourcen. Bei allen in Deutschland produzierten Babymöbeln aus Holzwerkstoffen können Sie sicher sein, dass normgerechte E1-Spanplatten verwendet wurden; diese geben nur einen unbedenklichen Teil an Formaldehyd ab. Alle Ecken und Kanten sollten zudem sauber mit einer Kunststoffkante oder einer Lackierung beschichtet sein.

Kleine Ideen, große Wirkung

Raumhöhe ausnutzen: Zwei niedrige Regale bieten genauso viel Stauraum wie ein hohes, benötigen aber mehr Stellfläche. Die Lösung: Stapeln Sie die einzelnen Modelle übereinander und verschrauben sie oder entscheiden Sie sich gleich für die höhere Variante.
Pfiffige Plätze finden: Ein offenes Regal direkt über der Zimmertür ist unauffällig und nimmt keinen Platz weg. Verstauen Sie Dinge, die Sie nicht griffbereit haben müssen, in Kisten und ab damit unter die Decke. Praktische Deckel schützen den Inhalt vor Staub.
Schnell aufräumen: Alle Lieblingsspielsachen sind in offenen Regalen gut aufgehoben. Ein Kleinkind findet sich so besser zurecht. Puppen, Autos & Co., die gerade nicht gebraucht werden, wandern in hübsche Körbe, die Sie ebenfalls ins Regal stellen können.  

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