Pflege für Gartenmöbel

Eigentlich sind Gartenmöbel richtige Glücklichmacher. Weil sie immer Lust machen auf Sonne pur. Weil sie im Winter schon die Vorfreude ins Unermessliche steigern und im Sommer immer da sind, wenn uns nach einem faulen Nickerchen ist. Obwohl sie so oft draußen sind, müssen wir uns wenig Sorgen um sie machen; sie halten viel aus und sind uns lange Jahre treu. Dafür haben sie ein bisschen Pflege verdient, finden Sie nicht auch?

Holz - natürlich schön

Die Klassiker machen in jedem Garten optisch was her. Mit ihrer gemütlichen Ausstrahlung laden sie zum entspannten Sonnenbaden ein oder zum mediterranen Sommerfestschmaus mit Freunden. Dabei trotzen sie fast jedem Wetter – im Winter jedoch sollten Sie diese rustikalen Gartenmöbel an einem trockenen Ort lagern. Tropische Hölzer wie Teak sind im Vergleich zu anderen Holzarten besonders robust, ein bisschen Pflege lassen sie sich dennoch gefallen. Damit der warme, rötlich-braune Ton nicht einer silbergrauen Schicht weicht, sollten diese Gartenmöbel ein- bis zweimal im Jahr gründlich gereinigt und geölt werden. Mit einer mittelharten Bürste und einer neutralen Seife entfernen Sie zuerst den Schmutz, danach tragen Sie mit einem Pinsel ein spezielles Pflegemittel auf. Dafür muss das Holz absolut trocken sowie staub- und fettfrei sein.

Stahl - einfach schön

Warum sind Outdoor-Stühle und -Tische aus beschichtetem Stahl so beliebt, vor allem als Bistro-Inventar? Weil diese bunt lackiert immer gute Laune verbreiten – und weil sie praktisch pflegefrei sind. Sie können Staub und Schmutz einfach mit dem Gartenschlauch abspritzen oder mit einem weichen Lappen abwischen – fertig. Sollte aus den Rohren leicht rostiges Kondenswasser herauslaufen, keine Panik. Ziehen Sie kurz die Schutzkappen ab, sprühen Sie etwas Korrosionsspray auf und stecken Sie die Kappen wieder fest auf die Rohre. Leichte Kratzer gehören bei diesen Gartenmöbeln dazu, sie lassen sich bei täglichem Gebrauch kaum vermeiden. Sollte bereits das blanke Metall durchschimmern, dann besorgen Sie sich am besten einen Ausbesserungslack beim jeweiligen Hersteller der guten Stücke.

Edelstahl - tolle Kombination mit Holz

Die gute Nachricht vorneweg: Auch dieses gartentaugliche Material ist praktisch pflegefrei  und sieht zudem im Grünen richtig vornehm aus. Worüber Sie sich bei Ihren Gartenmöbeln aus Edelstahl vielleicht ärgern, sind Fingerabdrücke und Fettflecke, die sich mit der Zeit ganz schön häufen können. Die unschönen Verunzierungen können Sie am besten mit einem Edelstahlreiniger entfernen. Armlehnen, Tischplatten und Sitzflächen, die bei diesen Garten-Modellen oft aus Holz sind, benötigen zweimal im Jahr eine Ölung mit einem speziellen Pflegemittel.

Aluminium - stabile Leichtgewichte

Die lässigen Gartenliegen & Co. trotzen Sonne, Regen und Wind und sind zugleich herrlich bequem. Mittlerweile haben sie in vielen Haushalten Einzug gehalten, zu Recht. Denn sie bieten gutes Aussehen gepaart mit minimalem Pflegeaufwand. Wer Schmutz, Staub oder Vogelkot entfernen will, greift einfach kurz zum Gartenschlauch oder holt einen weichen Lappen zu Hilfe. Rost kann bei diesen Gartenmöbeln praktisch nicht entstehen, eher zeigt sich hin und wieder ein Kratzer im Material. Dieser beeinträchtigt die Funktion aber in keinster Weise; tiefe Rillen können Sie mit einem entsprechenden  Ausbesserungslack vom jeweiligen Hersteller behandeln.

Polyrattan - im Trend

Mit ihrer zeitlosen Eleganz liegen diese Gartenmöbel absolut im Trend. Sie verbreiten das Flair der Reichen und Schönen, oft sieht man sie in Nobelorten wie St. Tropez. Benötigen sie deshalb mehr Pflege? Mitnichten – die Flechtwerke sind absolut witterungsbeständig und halten sowohl sehr hohe als auch niedrige Temperaturen problemlos aus. Auch hier kommt einfach der Lappen und eventuell ein milder Reiniger aber keinesfalls die Bürste zum Einsatz, wenn es um Verschmutzungen geht. Über eine schicke Schutzhülle und einen Raum zum Überwintern freuen sich auch diese robusten Möbel. So sind sie bestens gegen die aggressive UV-Strahlung geschützt, die mit der Zeit das Material spröde werden lassen kann.

Kunststoff - pflegeleicht und langlebig

Auch wenn diesen schicken Gartenmöbeln im Normalfall kein Wetter etwas anhaben kann, auch sie können sich nicht auf ewig gegen Sonne und Regen wehren. Die natürliche UV-Strahlung setzt ihnen mit der Zeit zu – sie können verblassen und rissig werden. Dagegen hilft eine Abdeckung, wenn die Schmuckstücke nicht benötigt werden und der Winterschlaf an einem trockenen Ort. Verwenden Sie zur Reinigung warmes Wasser und etwas Neutralreiniger, das genügt. Sauren Vogelkot sollten Sie bestenfalls sofort entfernen, damit er keine Ausbleichung hinterlässt. Probieren Sie es auch mit einem Hausmittel: Ein wenig Salatöl in den Kunststoff einreiben, einziehen lassen und danach mit einem weichen Mikrofasertuch polieren.

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